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Tierversicherung

Tierversicherung Stand der Seite

Letzte Änderung am Donnerstag, 13. Oktober 2016 um 23:29:02 Uhr.

Tierhalterhaftung

Tierhalterhaftung

Wird ein Mensch durch ein Tier verletzt oder getötet oder verursacht ein Tier einen Sachschaden, so muss der Tierhalter dafür haften. Der Tierhalter haftet auch dann, wenn ohne sein Zutun durch das Verhalten des Tieres ein Schaden verursacht wurde. Er haftet somit nicht nur im Falle des eigenen Verschuldens, sondern über die Gefährdungshaftung.
Krallen, Zähne, scharfe Schnäbel können auch Verletzungen verursachen. Schäden die Katzen, Meerschweinchen, Wellensittiche und ähnliche Wohnungsgenossen verursachen, sind durch die private Haftpflichtversicherung des Halters gedeckt. Für Pferde, Esel und Hunde muss eine besondere Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen werden. Das gilt auch für Tiere, die zu landwirtschaftlichen oder gewerblichen Zwecken gehalten werden. Dazu können neben Rindern, Schafen und Schweinen auch beispielsweise Hühner und Bienen gehören.

Gefährdungshaftung

Viele Unfälle sind nicht auf ein Verschulden zurückzuführen. Verletzte und Geschädigte haben dennoch Anspruch auf Entschädigung, wenn eine Gefährdungshaftung in Frage kommt. Diesem Haftungsgrund liegt die Annahme zu Grundem dass z.B. von bestimmten Maschinen, etwa dem Auto, aber auch von Hunden oder Pferden eine Gefährdung oder Betriebsgefahr ausgeht. Das bedeutet für den Tierhalter und den Tierhüter verschärfte Haftungsvorschriften (§833, §834 BGB). Für Schäden durch willkürliches, tiertypisches Verhalten besteht eine Haftpflicht des Tierhalters auch ohne dessen Verschulden.

§ 833 BGB (Gesetz) Haftung des Tierhalters

1. Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. 2. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

§ 834 BGB (Gesetz) Haftung des Tieraufsehers

1. Wer für denjenigen, welcher ein Tier hält, die Führung der Aufsicht über das Tier durch Vertrag übernimmt, ist für den Schaden verantwortlich, den das Tier einem Dritten in der im § 833 bezeichneten Weise zufügt. 2. Die Verantwortlichkeit tritt nicht ein, wenn er bei der Führung der Aufsicht die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Info der Tierversicherung - Chip-Pflicht

Chip-Pflicht ab 3. Juli 2011 bei Auslandsreisen mit Haustier

Die Übergangsfrist ist fast abgelaufen: Ab dem 3. Juli 2011 müssen Haustiere bei Reisen in EU-Länder mit einem Chip gekennzeichnet sein. Bisher genügte eine Tätowierung. Die Uelzener Versicherungen übernehmen einen Großteil der Kosten.
Wer ab dem 3. Juli 2011 mit seinem Hund, seiner Katze oder seinem Frettchen in ein EU-Land reisen möchte, sollte dafür sorgen, dass sein Tier gechipt ist. Zwar lässt die neue Verordnung in Einzelfällen noch Tätowierungen zu – diese müssen jedoch einwandfrei lesbar und nachweislich vor dem 3. Juli 2011 erfolgt sein.
Die Kosten für die Implantation des Chips variieren. Wer für sein Tier eine OP- oder Voll-Schutz-Versicherung bei den Uelzener Versicherungen neu abschließt, braucht sich darüber keine Gedanken zu machen: Die Versicherung deckt mit maximal 25 Euro pro Tier einen Großteil der Kosten ab.

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